Was nach der Trennung vom Geschäftspartner wirklich passiert - mit Aylin Hikl
Shownotes
Was passiert wirklich, wenn eine Geschäftspartnerschaft zerbricht? Aylin Hikl hat es nicht als Mitgründerin erlebt, sondern als diejenige, die danach aufräumen musste – operativ, strukturell, mit allem, was dazugehört.
Aylin Hikl ist Geschäftsführerin von Logical Lemon, einer Unternehmensberatung für Business-YouTube-Kanäle. Sie stieg Ende 2022 ein – kurz bevor sich ein Gründungspartner vom Unternehmen trennte – und baute die Firma seither operativ neu auf: heute über 500 betreute YouTube-Kanäle.
Du erfährst in dieser Folge:
– Warum die Trennung eines Mitgründers operativ oft härter ist als emotional
– Wie ein Team von 12 auf 4 Mitarbeiter verkleinert und wieder auf 15 aufgebaut wurde
– Wie eine Vollzeitstelle zwei Jahre lang ohne einen einzigen Kunden arbeitete – unbemerkt
– Wie KPIs blinde Flecken in bestehenden Prozessen aufdecken
– Warum sich ein Rebuild fast wie eine komplette Neugründung anfühlt – Wie lange die Prägung eines ausgeschiedenen Partners im Team spürbar bleibt
– Warum „Bestandskunden first" zur wichtigsten Leitlinie im Unternehmen wurde
– Wie ein eigenes Entscheidungsframework hilft, Investitionsanfragen konsequent zu filtern
– Was man sich schon vor einer Geschäftspartnerschaft über den möglichen Exit überlegen sollte
Aylin findest du hier:
Website: https://www.logicallemon.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/aylin-hikl/
Instagram: https://www.instagram.com/aylin_hikl/
Transkript anzeigen
00:00:00: Leute, das wird eine richtig geile Sonderfolge in Anführungszeichen.
00:00:03: Weil ich hab Eileen Hickel zu Gast und ich weiß nicht ob ihr sie schon kennt?
00:00:08: Ihr seid besser beraten wenn ihr sie ja schon kennt!
00:00:13: Bei logical lemon ein YouTube-Conserting Unternehmen was hinter Größen steht die ihr definitiv kennt und schon mal gesehen habt.
00:00:23: Deswegen herzlich willkommen, Eileen im Value Branding Podcast.
00:00:27: Es ist mir eine absolute Freude, dich hier zu begrüßen!
00:00:30: Vielen vielen Dank.
00:00:31: ich freue mich auch sehr dabei zu sein und meinen Beitrag leisten zu dürfen.
00:00:37: zum Thema Beitrag Ich würde direkt mal in der Filmenhistorie so weit zurückgehen zum Zeitpunkt wo du eingestiegen bist Ohne da jetzt irgendwie wahnsinnig ins Detail zu gehen, dein Geschäftspartner Jonathan Laufer hatte zu den Zeitpunkten einen anderen Geschäftspardner ohne irgendwie mit dem Finger auf jemanden zu zeigen.
00:01:00: Aber das ging auseinander!
00:01:01: Das ist ja eine bekannte Sache und jetzt kennen wir es.
00:01:05: wenn Geschäftspartnerschaften auseinandergehen ist es sag ich mal selten besonders angenehm oder die Firma steht auch nicht an einem besonders guten Punkt.
00:01:16: Ich würde einfach direkt mal einsteigen.
00:01:19: Wie
00:01:21: war das für dich, als du zu dem Zeitpunkt in die Firma gekommen bist und was waren die ersten Schritte?
00:01:26: Die du dann angegangen bist.
00:01:29: Ja sehr gerne!
00:01:31: Ich hole minimal aus damit es Ganze auch etwas verständlicher wirkt wie ich das dann auch passieren konnte.
00:01:39: Ich bin damals in die firma gekommen mit dem Gedanken Nein to Five geil weil ich hab Jura studiert und wollte gerade meine Doktorarbeit schreiben Sodass ich eigentlich einen Job gesucht habe, der außerhalb des Juristischen liegt.
00:01:51: Weil ich einfach diese Abwechslung im Kopf brauche.
00:01:54: Angefangen hab' ich in dem Fitnessstudio und da geht die Story mit Logic Lemon auch schon los weil da hat mich der ehemalige Geschäftspartner von Jonathan sozusagen angesprochen bzw.
00:02:05: wir haben über Logic Lemon immer mal wieder gesprochen und irgendwann meinte er Wir suchen Leute und wär das nicht was für dich?
00:02:12: Weil Veränderungen, die du hier vollziehst im Fitnessstudium gefällt mir ganz gut.
00:02:18: Also bin ich in dieses Bewerbungsgespräch ohne Wissen, wofür ich mich eigentlich bewerbe was die Firma macht etc.
00:02:24: Und wurde dann aber tatsächlich in diesem Gespräch vor allen Dingen von Jonathan und seinen Fragen dazu überzeugt oder davon überzeugt für die Firma arbeiten zu wollen immer noch ohne wissen was ich eigentlich tun werde und wofüre ich gerade mich bewerben?
00:02:39: Nach dem Gespräch wurde ich dann angerufen du bist genommen.
00:02:43: da wusste ich auch für welche Positionen.
00:02:45: das war Business Development.
00:02:48: Ich muss zugeben, ich habe überhaupt keine Ahnung gehabt von Business Development weil offensichtlich mit einem juristischen Background bist du nicht unbedingt in der Unternehmensführung sehr stabil.
00:03:00: Ich hab viel mitbekommen und Mergers & Acquisitions gearbeitet in Firmen das heißt alles in Richtung Unternehemsübergabe und so weiter kannte ich aber alles andere war mir komplett neu.
00:03:12: Aufgabe, Skalier von der Million auf drei Millionen.
00:03:14: Und vorgefunden habe ich eigentlich einen Scherbenhaufen.
00:03:17: Einen Scherbemhafen voll vielen Mitarbeitern die sehr viel Geld verdienen insgesamt, die sie sehr sehr viel geld kosten.
00:03:27: Vielen Unternehmenskosten und einen Umsatz, der nach außen hin natürlich wirklich gut aussah.
00:03:34: Also nicht ein Umsatz sondern eine Auftragszulung was aber gegen null lief und wo die Geschäftsführer sich schon ihre Gehälter nicht mehr ausgezahlt haben.
00:03:44: Das heißt nach Ausnehmen sah alles super aus, nach innen hin war eigentlich vieles schon kaputt.
00:03:49: und da ich die Wurste wie skalieren soll weil ich das noch nie gemacht habe hab ich erst mal sechs Monate in den ersten sechs Monaten sozusagen hinter Mitarbeitern gesessen geguckt was läuft was läuft nicht?
00:04:01: Und das Resultat war eigentlich es geht nicht einmal von den Mitarbeiteren aus sondern in der Geschäftsführung selbst gibt es einfach ein riesiges einen riesigen Missstand.
00:04:12: Also ein Missstand von denselben Zielen und zielewerte und selbe Visionen sind für mich immer, egal in welchem Verhältnis der Ausgangspunkt dafür das etwas gemeinsam funktioniert also in Beziehungen, in Freundschaften oder natürlich auch in Geschäftsbeziehungen die ja eigentlich einer Ehe sind so beschreibe ich das immer Ja, und die ging einfach viel zu weit auseinander.
00:04:35: Das heißt mein Auftrag zu skalieren wäre so in diesem Umfang nicht möglich gewesen weil beide Geschäftspartner einfach eine andere Richtung gedacht haben.
00:04:44: Und diesen Missstand musste ich natürlich aufzeigen.
00:04:46: also muss da auch zeigen dass alles in die Richtung nicht funktionieren wird wenn nicht beide an einem Strang ziehen was dann letztendlich auch für diese Trennung gesorgt hat, weil wir natürlich versucht haben zu skalieren und diese beiden Meinungen so aufeinandergepreilt sind.
00:05:02: Dass das einfach nicht mehr funktioniert hat.
00:05:05: Der eine wollte in die Richtung, der andere wollte in diese Richtung.
00:05:09: Da ist man eigentlich voneinander weggefahren als gemeinsam hochgefahren.
00:05:15: Das war das, was ich vorgefunden habe.
00:05:18: Keine wirklich funktionierenden Prozesse mit Arbeiter machen ... was sie denken, was richtig ist und zwei Geschäftsführer die sich nicht wirklich einig sind wo die Firma sich hin entwickeln darf.
00:05:31: Und für mich war es natürlich schrecklich in dem Sinne dass ich ein Mensch bin wenn ich eine Aufgabe bekomme muss die erfüllt werden.
00:05:39: Es ist wie so ein To-do in meiner To-Do Liste die eigentlich abgehakt werden muss.
00:05:44: das war aber unter den Umständen einfach nicht möglich.
00:05:49: Als wir dann in die Gespräche kamen, auch bezüglich der Trennung und der Auflösung dieser Geschäftspartnerschaft hat sich das Ganze natürlich etwas befreiend angefühlt.
00:05:58: Nicht mal weil der andere Geschäftspardner weggegangen ist sondern weil einfach in die Richtung Skalierung jetzt der Weg geöffnet war den ich einfach brauchte um da voranzukommen.
00:06:09: Um die Antwort etwas ausführlicher zu geben auf wie hat sich dass für mich angefühlen?
00:06:16: Ja, ich hatte das gar nicht so auf dem Schirm, dass du tatsächlich vom anderen Geschäftspartner rein geholt wurdest.
00:06:23: Das Chef verrückt!
00:06:24: Also du hast dir die ganze Geschichte einmal durch eine Aufgabe gekriegt, die aber unmöglich zu lösen war und musstest als jemand einen Grad frisch da von außen mehr oder weniger außerhalb der Geschäftsführung vielleicht mal aufzeigen.
00:06:40: Das ist was ihr wollt?
00:06:41: Das ist es, was wir haben.
00:06:43: Da gibt's so eine Lücke.
00:06:44: dazwischen.
00:06:46: Hast du dann den Vorschlag gemacht oder gesagt, was getan werden muss?
00:06:53: Also es ging natürlich nicht nur von mir aus dass sozusagen die Geschäftspartnerschaft dann irgendwann geendet ist.
00:07:01: Ich habe nicht gesagt ihr müsst euch trennen aber ich hab natürlich die Missstände aufgezeigt, die im Unternehmen da sind und weshalb eine Skalierung nicht möglich ist Und natürlich auch gezeigt, was notwendig wäre.
00:07:13: Wenn wir wirklich skalieren wollen und in diesem Zuge der Änderungswünsche die ich quasi auf Prozessebene und natürlich auch in den einzelnen Skalierungsschritten aufgezeigt habe ist eben klar geworden dass beide nicht an einem Strang ziehen bzw das beide einfach unterschiedliche Meinungen haben zu Entscheidungen die aber notwendig gewesen wären und durch dieses drauf hinweisen ist dann natürlich das entstanden, dass man mal ins Gespräch kam über Ziele, Werte, Visionen und dass das halt nicht mehr übereinstimmt.
00:07:48: Und so ist es quasi entstanden.
00:07:51: Nicht, dass ich's ja beigeführt hab aber ich habe schon die Missstände- und Engpässe aufgezeigt und dann kam's halt in die Diskussion diesbezüglich Das was quasi die ganze Zeit eher verschwiegen geblieben
00:08:02: ist Ja okay also Also kann man wahrscheinlich sagen schon länger nicht mehr darüber gesprochen, wenn überhaupt mal drüber gesprochen wurde.
00:08:14: In welche Richtung das ging?
00:08:17: Ja also es war eine sehr starke Einteilung der Abteilungen damals.
00:08:24: Es war quasi so Geschäftspartner eins ist für Abteilung XYZ zuständig und der andere für ABC.
00:08:32: Es gab nicht diese Überschnittmenge.
00:08:35: Natürlich in manchen Bereichen wurde sich ausgetauscht, aber eigentlich hatte jeder so seine Zuständigkeit und in meiner Ansicht war es halt so, dass das so nicht funktioniert.
00:08:44: Also natürlich braucht es eine Hauptverantwortlichkeit, das möchte ich gar nicht irgendwie anders darstellen, aber man muss trotzdem über wenn man eine Geschäftspartnerschaft hat, über die einzelnen Abteilungen zusammen entscheiden und insbesondere sich abteilungsübergreifend austauschen.
00:09:00: Das hat einfach gefehlt und als das dann eingeführt wurde, wurden diese Missstände
00:09:04: klar.
00:09:06: Interessant!
00:09:07: Also sobald man anfängt über die Sachen zu sprechen wird klar warum Sachen schief laufen.
00:09:12: So hat jeder für sich gewusst dass die Missständen wirklich wahrscheinlich schon ein bisschen im Zeitpunkt extrem waren?
00:09:22: Ich glaube nicht wirklich, also so kam es mir zumindest nicht vor.
00:09:27: Natürlich war klar, sonst hätten sie mich ja auch nicht eingestellt dass da einfach das man da auf einem Plateau sitzt wo man gerade nicht weiter kommt.
00:09:35: deswegen wollten Sie auch ein anders denkenden Kopf mal mit reinbringen der so ein bisschen von wie du eben beschrieben hast von außen mit drauf schaut.
00:09:43: aber ich glaube für beide war eigentlich klar der Weg ist da, es braucht nur diese andere Meinung diesbezüglich.
00:09:49: Also so habe ich das wahrgenommen
00:09:52: Interessant.
00:09:54: Ja, aber das ist so der Punkt wo sich diese Trennung mehr oder weniger immer überschneidet es fehlende übereinstimmen über Einkunft
00:10:05: zu
00:10:05: zielen werden Visionen und so weiter?
00:10:09: Absolut.
00:10:09: also das gesagt im privaten Leben merkt man dass ja ständig Freundschaften enden weil man nicht gleich tickt und dann wird's irgendwie unangenehm bei treffen wenn da einfach anders laufen, insbesondere wenn man sich näher kennenlernt.
00:10:25: und deswegen sage ich auch immer eine Geschäftsbeziehung ist ähnlich einer Ehe weil man muss einfach an einem Strang ziehen damit das Ganze vorankommt.
00:10:33: Und das hat halt hier gefehlt.
00:10:34: es war wie so ne Ehe auf Scheidung im Entrennungsjahr sozusagen.
00:10:41: Ja gut natürlich würde sagen ist schon eine schwierige Angelegenheit.
00:10:48: wenn man dann wahrscheinlich über Jahre hinweg quasi die Firma ist ja so das Baby, stelle ich mir schwierig vor.
00:10:55: Wir betrachten es jetzt einfach mal nüchtern.
00:10:57: Ich meine mittlerweile muss ich auch sagen, ich gratuliere Menschen im Umfeld eher zur Trennung als dass sie eigentlich übermäßig lange zusammen waren weil zusammenzukommens nicht die Hürde zusammen zu bleiben oftmals auch nicht.
00:11:10: aber ein Cup zu ziehen und einen Neustart hinzulegen ist eigentlich das wo ich wirklich den Hut davor ziehe.
00:11:17: Deswegen sagen wir mal, das ist ja eine super Sache.
00:11:18: Dass dann die Klarheit da war und dass dann Maßnahmen ergriffen wurden.
00:11:24: Wo stehen wir?
00:11:27: Jetzt ist klar es läuft auseinander sie müssen sich trennen.
00:11:31: jeder macht das was er für richtig hält.
00:11:33: Das ist auch eine super sache.
00:11:36: Wo standest du denn da?
00:11:37: wo ging bis dann weiter?
00:11:40: Ja genau also die Trennung verlief.
00:11:43: Also ich habe schlimmere Trennungen erlebt mitbekommen.
00:11:47: Das Verlief tatsächlich dann recht einvernehmlich, so würde ich es beschreiben weil wenn's klar ist, dann ist auch klar das muss eine Trennung her und das war auch beiden klar und beide haben ihre eigenen Expertisen und können ihren Weg gehen.
00:12:03: Da hat man eine gute Lösung gefunden meiner Meinung nach.
00:12:06: und ja wie gings denn für uns weiter?
00:12:09: Ich habe mich natürlich entschieden bei Lotte Kielemann zu bleiben weil mein Auftrag war er noch nicht erfüllt die Skalierung voranzutreiben.
00:12:16: Ich habe erst mal sozusagen für den Scherbenhaufen gesorgt, kann man ja einfach so offen zugeben weil es einfach notwendig war um diesen Weg gehen zu können.
00:12:28: und dann habe ich mit dem weitergemacht was ich davor gemacht habe und zwar Mitarbeiter mir angeschaut, Prozesse angeschault immer weiter optimiert aber eben auch gemerkt die Optimierung, die ich einführe.
00:12:43: Die treffen nicht so auf Einverständnis seitens der Mitarbeiter was für mich selbst sehr klar ist und nachvollziehbar weil wenn du die ganze Zeit in Prozessen arbeitest und dann kommt ja so eine junge Dame die auf einmal sagt wir machen jetzt alles anders denn ist das für einen Mitarbeiter total schwierig und auch nicht nachvollziehbar.
00:13:03: also auf der Seite konnte ich die Mitarbeiter verstehen es war aber eben auch notwendig Und dann haben wir eben gute Lösungen für die Mitarbeiter gefunden.
00:13:11: Wir haben einige sozusagen entlassen, eine gute Lösung gefunden in dem Sinne dass wir weiter vermittelt haben weil sie ja an sich sehr sehr gute Arbeit geleistet haben über Jahre.
00:13:22: Das war jetzt nicht so das es an ihnen lag.
00:13:25: Es lag einfach an fehlenden Prozessen im Unternehmen beziehungsweise vielerhaften Prozesse also sehr stark runter gefahren.
00:13:33: Wir waren bei zwölf als gestartet sind.
00:13:35: zwischenzeitlich waren wir dann bei vier Mitarbeitern und das bedeutet natürlich die Prozesse, die eingeführt werden müssen von mir umgesetzt werden.
00:13:46: Und da bin ich einfach in sehr viele verschiedene Positionen ins Unternehmen reingerückt, um sie einfach zu machen, um daraus Prozisse bauen zu können – die letzten Endes dann wiederum für neue Mitarbeiter als Grundlage dienen damit wir diesen Prozess nicht wiederholen dass dann eben Mitarbeiter anfallen, die ständig keine festgelegten Prozesse haben und sich auch nicht erneuer gewöhnen können.
00:14:14: Und so war ich dann eine Person in fünf unterschiedlichen Abteilungen, habe wirklich viel Zeit und viele Gedanken in die Firma gesteckt, Prozisse aufgebaut.
00:14:29: Um es jetzt ganz kurz zu fassen, mittlerweile sind wir bei wieder fünfzehn Mitarbeitern mit bestehenden Prozessen und in einem sehr lukrativen Unternehmen wieder dahinter.
00:14:40: Und ich darf wieder in der Geschäftsführung sein und weiterentwickeln und meinem Skalierungsgedanken von damals weiter
00:14:47: voranbringen.".
00:14:49: Das klingt hervorragend!
00:14:53: Ja, ich würde gerne nochmal ein paar Schritte zurück.
00:15:00: Offensichtlich sind ja auch viele Ausgaben da gewesen, die potenziell unnötig waren oder einfach mit Mitarbeitern, die halt bis zu den Zeitpunkten einfach dann viel platziert waren bei vielen Prozessen.
00:15:12: Wenn kein Outcome dahinter steht ist das denke ich mal auch eine logische Konsequenz daraus.
00:15:16: Also verkleinern um die Firma erstmal in ihrer Existenz zu schützen dass dann irgendwie nicht so viele ausgaben Und man wieder die Energie quasi fassen kann, das Ding von vorne hoch zu ziehen.
00:15:32: Wenn keine Prozesse da waren und nix dann muss man sich natürlich auch überlegen wo man ansetzt.
00:15:39: Ja also es war ein Prozess da aber die waren mittlerweile einfach falsche, fehlerhaft nicht überprüft, nicht auf die aktuelle Zeit sozusagen optimiert.
00:15:50: Es hat seinen Trott genommen.
00:15:53: Mitarbeiter haben halt weiterhin ihre Arbeit gemacht.
00:15:57: Das, was ich beobachten durfte ist.
00:15:58: Es wird Arbeit gemacht die überhaupt keine Outcome hat so wie du es gerade beschrieben hast.
00:16:02: Jemand saß acht Stunden da, hat DMC's vorbereitet und verschickt in den letzten zwei Jahren aber kein einziger Kunde daraus entstanden.
00:16:11: Und das war literally a job!
00:16:13: Also sie musste diese DMCs verschicken, sie musste Follow-up Nachrichten verschicken... ...es ist aber kein Kunde mehr entstanden weil einfach dieses DMC zu dieser Zeit jeder gemacht hat Und dafür waren die Prozesse nicht stabil genug, dass man da herausstechen kann.
00:16:30: Das hat einmal die Firma natürlich ... Also das war so die Strategie, die damals die Firma in diese wirklich sehr gute Position gebracht hat.
00:16:39: Deswegen wurde daran auch festgehalten.
00:16:41: aber überprüft ob das Ganze überhaupt noch zielführend ist, wurde es nicht.
00:16:45: Das heißt eine ganze Arbeitskraft vollzeit acht Stunden am Tag hat etwas gemacht was zwei Jahre lang kein Geld gegeben hat und das ja nicht nur ...
00:16:54: Das ist hemmig.
00:16:55: Die sechsstelliger Posten wahrscheinlich dann
00:16:57: für die Tonne?
00:16:58: Genau, ich möchte gerade sagen... ...das ist nicht nur der Mitarbeiter, der bezahlt werden muss,... ...die ganzen Versandmarken, den Druck der DMC's,... also da hängt ja super viel Kosten ran und das war quasi irrelevant.
00:17:12: Es brauchte die Firma nicht
00:17:13: mehr!
00:17:15: Aber es ist ja schon verrückt was passiert wenn man nicht regelmäßig sich... Man hat auch irgendwie ein Ziel mit gewissen Tätigkeiten da nicht immer wieder drauf zu gucken und zu schauen.
00:17:27: Stimmt es noch mit dem überein, was wir uns zum Zeitpunkt des Erfindens, sag ich jetzt mal, uns ausgedacht haben?
00:17:32: Ja.
00:17:34: Okay.
00:17:36: Das ist ein Punkt man sollte es regelmäßig überprüfen und es wurde halt nicht mit KPIs gearbeitet.
00:17:42: und ich finde das essentiell mit KPI's zu arbeiten weil an KPIs kannst du messen sind wir noch da wo wir sein wollen oder sind wir weit drunter?
00:17:50: sind wir weiterüber?
00:17:51: Du erkennst dann KPIs wo sozusagen der Handlungspunkt ist, an dem du ansetzen solltest und die
00:17:59: Gap ist vergeltscht.
00:18:02: Für die nicht kennenden Zuschauer KPI ist ein Key Performance Indicator also Kennzahlen, an denen man sich orientieren kann ob Kohle reinkommt wenn man Zahl zwei Jahre Reports verschickt oder
00:18:17: nicht.
00:18:18: So ein Beispiel
00:18:19: ja.
00:18:20: Okay also Verkleinern.
00:18:23: Habt ihr euch dann auch mit dem auseinandergesetzt, was ihr gut und was ihr auch gerne macht in der Firma?
00:18:28: Weil da sind ja sicher bei zwei Geschäftsführern haben wir auch Dinge die man dann wahrscheinlich von Natur aus irgendwie auch fallen lässt weil sie eher vom anderen ausgegangen sind.
00:18:37: Ja nahe zu allen Bereichen also das was Jonathan immer schon am wichtigsten war und was für mich auch der wichtigste Punkt neben Mitarbeitern ist Kundenzufriedenheit also Füllfilment Da wo man eben an Kunden arbeitet.
00:18:53: Und ja haben wir natürlich ganz, ganz viel ausgebessert.
00:18:56: Wir haben unsere Trainings die begleiten zu der Betreuung quasi stattfindend optimiert sauberer dargestellt noch klarer dar gestellt.
00:19:05: Wir hatten den Support komplett umgestellt.
00:19:08: von damals haben wir in Facebook Gruppen gearbeitet zu eins-zweines Gruppen im WhatsApp um einfach noch näher am Kunden zu sein um einfach doch besser betreuen zu können um noch bessere gemeinsame Ziele erreichen zu können.
00:19:22: Das war etwas, was wir sehr stark in den Fokus gerückt haben.
00:19:25: Was Jonathan auch immer in den Focus rücken wollte, Bestandskundenpflege.
00:19:30: Ich habe den kompletten Vertrieb umgestellt also wirklich von der Pika an umgestellt weil für mich einfach wertebasiert verkauft wird und nicht nur performance orientiert.
00:19:42: das heißt ich hab einen neuen Opening-Prozess eingeführt also opening erst Kontakt zum Kunden ein neuen Qualifizierungsprozess der auch auf Werte einzahlt und einen neuen Closing, also Beratungsgesprächsprozess.
00:19:58: Damit das Ganze aufeinander aufbaut und in sich geschlossene Systematik ist.
00:20:04: Und da gehörte zu Skripteoptimieren, da gehöhrte es zur CRM-Pflegen, CSMS ist quasi Kundendatenpool, Leadadressen wo sie gesammelt sind.
00:20:16: Da gehört aber eben auch zum Mitarbeiterzufinden die Visions- und Werterarbeit der Firma passen.
00:20:25: Ja, ich meine das ist ja nicht nur man trennt sich ja nicht einfach nur vom Geschäftspartner sondern er hatte auch potenzielle Leute eben nach seinen Werten dann eingestellt.
00:20:36: Genau!
00:20:38: Wenn man da nicht entsprechend nochmal das alles durchleuchtet wer da jetzt im Vertrieb arbeitet.
00:20:43: Ich mein vorausgesetzt er will natürlich unbedingt bleiben aus welchen Gründen auch immer.
00:20:49: aber dann ist es ja viel umfassender eigentlich zu schrumpfen und irgendwie das ganze nochmal zu verkleinern, weil man dann auch sicher geht dass es ja so die eigene Sphäre ist, die man dann wieder wachsen lässt.
00:21:01: Und nicht irgendwie noch ballerst von etwas hat was man eigentlich gar nicht mehr möchte.
00:21:07: Ja also man darf sich das wirklich so vorstellen als würde man seine Firma neu gründen nur dass man eben Fehler die man bereits gemacht hat schon kennt und da einfach schneller dran vorbeiziehen.
00:21:20: von der Epikan muss das neu strukturiert werden.
00:21:23: Was ist eigentlich die Vision hinter der, was die Firma steht?
00:21:25: Was sind eigentlich die Werte, die die Firma vertreten möchte?
00:21:28: und auf Grundlage dessen musste jeglicher Bereich optimiert werden, jegliche Prozesse dementsprechend angepasst werden.
00:21:37: Und ja es hat sich wirklich angefühlt als wir ein Unternehmen gründen, obwohl ich an sich genommen noch kein Unternehmen gegründet habe ganz offiziell
00:21:46: Ja, das sind aber... also das überrascht mich jetzt gerade ehrlich gesagt schon ein bisschen selber weil die Ausmasen ja riesig dann.
00:21:55: Ich meine es ist nicht einfach.
00:21:56: nur jetzt geht halt der Typ sondern das ist ja auch Teil seiner DNA steckt ja auch teile sie noch in den Mitarbeitern So ich mein Kündigen und so.
00:22:05: das klingt jetzt vielleicht hart Aber wenn ich weiß er hat andere Sachen im Kopf als das was ich machen will da muss der genauso gehen?
00:22:13: Ja ganz genau!
00:22:14: Das war auch in vielen Fällen so Einfach weil Es kommen ja auch Leute nur, weil das jetzt dein Chef ist.
00:22:22: Und wenn dann so ein gerade mit dem Studium fertig geworden eine junge Dame da hinkommt und ihr sagt du machst es jetzt bitte so und so aber du identifizierst dich weder mit den Werten noch der Vision dieser Person, dann wird's halt schwierig.
00:22:37: Als Person die eben in einer Führungspersönlichkeit sozusagen ist musste dir gewissermaßen Respekt verschaffen und das ist insofern war es einfach unmöglich.
00:22:48: Es hat nicht funktioniert, ich hätte sonst was machen können, es hätte nicht funktioniert genau aus dem Grund dass der Geschäftspartner halt eben noch seine DNA im Unternehmen hat und das hat auch wirklich ein zwei Jahre gedauert bis diese DNA immer vollständig aus dem Unternehmen ausgegangen ist weil sowohl im Vertrieb als auch im Marketing Die Leute kennen ihn ja, also sie sind ja ... Sie kennen ihn.
00:23:12: Und natürlich wird man dann in jeglicher Situation darauf angesprochen und man spricht natürlich auch viel darüber was es passiert weil die Leute wollen ja auch Transparenz und Transparens ist mir natürlich auch wichtig.
00:23:24: Das heißt hat schon ein zwei Jahre gedauert bis wir sagen konnten jetzt... Jetzt ist es so dass beide wirklich offiziell getrennte Wege gehen.
00:23:32: Ja
00:23:33: das ist richtig!
00:23:34: Also diese Wichtigkeit von sich vorher abzusprechen, in welche Richtung es gehen so und zwar im Detail.
00:23:43: Also das ist ja... ich meine da ist der Grad dazwischen zwischen einfach zu sagen was wir machen jetzt die Firma einfach zu und wir gründen neu?
00:23:51: Das ist schon mini!
00:23:55: Diese Arbeit muss auch erstmal auf dich nehmen.
00:23:58: also ich würde es mal vermuten wenn du da nicht dabei gewesen wärst zu dem Zeitpunkt.
00:24:03: das wäre wahrscheinlich wäre dir Laden einfach zugegangen dann
00:24:08: Hätte man
00:24:08: zusperren müssen.
00:24:11: Jonathan ist er ja auch offen mit und das, was er genau so sagt.
00:24:17: Weil Jonathan ist super rational und hat ganz viele Skills auf der Visionärsebene.
00:24:24: Das heißt sein Wissen ist einfach unbezahlbar.
00:24:28: Er gesteht sich aber selbst eines Thema wie Teamführung
00:24:32: etc.,
00:24:32: nicht seine Stärken sind oder Buchhaltungen Gespräche auf emotionaler Ebene führen, was mit Kunden einfach notwendig ist.
00:24:41: Es gesteht ja ganz offen, dass das für ihn schwierig ist und warum ... Das war auch seine Entscheidung dafür ein Geschäftspartner überhaupt zu haben um einfach die gegenseitigen Stärken und Schwächen so'n bisschen abzufangen.
00:24:53: Und er hat selbst gesagt, es ist vermutlich Leute, wie ich's jetzt gibt, so nicht mehr gegeben hätte wäre das eben nicht passiert.
00:25:04: Verrückt Ja krass!
00:25:06: Umso schöner dass du das Ganze auf dich genommen hast und wieder gerade gezogen hast.
00:25:12: Ja,
00:25:14: aber wenn wir jetzt so auf dieser Ebene drüber reden ist ja nicht einfach nur so jetzt einmal kurz reinspringen die Firma wieder Prozesse machen und Leute einstellen sondern das geht da wirklich richtig tiefgreifend in.
00:25:27: das wäre es wahrscheinlich wirklich einfacher gewesen einfach neu zu gründen die drei leute mitzunehmen mit denen man sich gut versteht und wieder von vorne anzufangen.
00:25:38: Ja, also es steckt viel Kraft und viel Aufwand dahinter, das dann so hinzubekommen.
00:25:47: Und ich hätte das auch nicht gemacht, hätte ich nicht super viel Potenzial gesehen in dem Thema.
00:25:54: Hätte ich nicht mitbekommen... Ich habe ja sechs Monate wirklich hinter den Leuten gesessen und mir viel von Kunden angehört, viel von Interessenten angehörte.
00:26:04: Es war einfach etwas was extrem gut angenommen wurde.
00:26:08: Das wurde einfach nur noch nicht so umgesetzt, dass man da super gut hinterstehen kann.
00:26:14: Und das war auch der Grund, warum man gesagt hat wir bleiben dabei, weil Lodzsche Kilemmen hat an sich immer schon eine Superreputation, weil der Fokus von Jonas dann immer auf Kunden lag Bestandskunden.
00:26:25: D.h.,
00:26:26: die Kunden, die betreut wurden, waren auch super happy und man hatte demnach ein Superfundament, man hatte ne Brandy, die super funktioniert.
00:26:37: Da hat man eben nochmal neue Herausforderungen, da muss man sich das erst mal herstellen.
00:26:42: Deswegen war dann auch die Entscheidung, nein wir bauen das jetzt hier um haben diese ich sage mal Loa Bären aus den Bereichen, die wirklich gut liefen nehmen sie mit und bauen darauf dann sozusagen neu auf.
00:26:56: Ja ja ich meine da steckt natürlich auch eine gewisse Investitionssumme in Namen und Gesicht usw.
00:27:02: schon auch drin.
00:27:04: Also es sollte jetzt nicht irgendwie klingen, dass es schlauer gewesen wäre einfach neu zu gründen.
00:27:07: Das müssen wir schon abwägen irgendwo.
00:27:09: Genau!
00:27:10: Aber das ist schon wirklich eine heftige Hausnummer sich zu überlegen mit wem man die Geschäftspartnerschaft eingeht und was sich vielleicht vorher auch schon Gedanken zu machen kann.
00:27:22: ja seine drei Jahre hat jemand weiß ich kriegt ein Kind oder kein Bock mehr sich dann schon zu überlegt wie der Exit aussehen könnte was Schritt für Schritt gemacht werden müsste.
00:27:32: also kleiner Aufruf an meiner Stelle.
00:27:38: Kann den Aufrufe auch nur zu hundert Prozent unterstreichen?
00:27:41: Ich habe damals Jonathan gesagt, weißt du was du gerade machst?
00:27:44: Du kannst von der Eingeschäftspartnerschaft in die nächste.
00:27:47: Du weißt doch noch gar nicht so richtig wer ich bin.
00:27:54: Deswegen sollte man also es klingt immer so schön, kommen wir bauen gemeinsam Unternehmen auf das machen Partner ja gerne oder beste Freunde aber muss halt wirklich schwierige Entscheidungen zusammentreffen.
00:28:05: Und man braucht eine extrem gute Kommunikationsgrundlage, damit das funktioniert und damit das vor allen Dingen langfristig funktioniert.
00:28:15: Deswegen sollte man definitiv vorher viel miteinander reden und vor allem schauen, dass man gemeinsam Entscheidungen trifft auf derselben Entscheidungsebene.
00:28:25: Das Erste was Jonathan und ich gemacht haben ist ein Entscheidungsframebook festzulegen an was... Schauen wir, bevor wir eine Entscheidung treffen.
00:28:35: Bevor ich in Richtung Kundenzufriedenheit gehe... Was ist diese Entscheidungsframework?
00:28:43: Also grundsätzlich haben wir ganz ganz zu Beginn festgelegt was sind unsere werte Visionen?
00:28:49: das ist nämlich extrem entscheidend weil das sind unsere Leitplanken an denen wir uns immer orientieren wenn es in Richtung Investition oder Veränderungen geht.
00:28:59: und Das ist nicht einfach so etwas, was man aus dem Internet aufgreift.
00:29:03: Was grad schön klingt.
00:29:04: Sondern es sollten wirklich die Werte sein, wo du auch in deinem Privatleben hinterstehst.
00:29:09: Einfach wirklich etwas, das du verkörpern kannst.
00:29:12: Das war so das allererste.
00:29:14: und dass sich auch die erste Regel immer an genau diesen festgelegten Neidlinien zu orientieren.
00:29:21: Und dann haben wir zwei Punkte.
00:29:23: Wir haben uns festgelegt, dass Bestandskunden für uns im Apriohaben.
00:29:28: Bevor wir irgendwas in Neukunden Richtung machen, sind unsere Bestandskunden immer auf Platz eins.
00:29:35: Das heißt egal welche Investitionen, egal wie viele Neukunde an Fragen kommen, leiden Bestandskrunden drunter werden Investition und Neukunten radikal gekürzt.
00:29:46: nicht die Bestandsgründen.
00:29:48: für uns eine extrem wichtige Leitlinie Weil natürlich, man kann auf Neukunden über alles gehen.
00:29:54: Man kann Bestandskunden und dadurch auch weiterführende Geschäfte gehen.
00:29:58: Wir finden einen Mittelweg für uns zwar klar Bestands-Kunden first.
00:30:02: Das ist eine unserer Hauptleitlinien.
00:30:05: Und dann haben wir zwei Ansätze.
00:30:07: Wir investieren nichts was nicht Bestands Kunden fördert oder Neukunde bringt.
00:30:14: das heißt so Sachen die nice to have sind wie die Teilnahme an irgendwelchen Events messen, wo unsere Tiergruppe nicht sitzt.
00:30:26: Die aber nice to have ist weil da so die Communities lassen wir aus.
00:30:32: So was wie eine Zertifizierung für unser Unternehmen, die uns nicht weiterbringt für den Moment, lassen wir raus.
00:30:39: Man kriegt ja super viele Angebote und alles was diese zwei Ziele... Bestandskunden glücklicher machen und Neukunden finden, nicht unterstützt werden pauschal abgelehnt.
00:30:51: Auch Podcastanfragen wie diese bringen die uns an sich nichts.
00:30:56: lehnen wir sie ab.
00:30:57: warum?
00:30:57: weil Sie kosten Zeit?
00:31:00: Und die Zeit ist ein verloren in die Skalierung des Unternehmens.
00:31:04: immer unter diesen zwei Leitlinien was bringt unsere Bestands Kunden weiter und das könnte uns jetzt neu unten bringen Wenn man trifft sonst ganz, ganz viele Investitionen die sich vielleicht für mich gut anhören oder für Jonathan gut anhörn.
00:31:18: Aber sie müssen diese Ziele verfolgen.
00:31:19: ansonsten hören Sie sich nur für uns persönlich gut an.
00:31:22: dann können wir gucken ob wir privat da rein investieren aber nicht fürs Unternehmen.
00:31:27: und das ist es tatsächlich.
00:31:29: Wir entscheiden nach diesen Leitlinien wir tauschen uns aus wir nehmen die Dinge nicht persönlich die in diesem Gesprächen fallen weil da kann's mal hitzig werden vor allen Dingen wenn man sich mit Argumenten zuschießt Und wenn wir nicht auf einen Nenner kommen, dann wird eine Entscheidung immer negativ ausfallen.
00:31:48: Auch ein sehr, sehr wichtiger Entscheidungsfragen!
00:31:53: Das sind sie alle.
00:31:54: Ich
00:31:56: finde auch faszinierend so was überhaupt zu haben weil mir spontan wüsste ich es jetzt von keinem der sich diese Leitplanken vorher schon aufgestellt hat.
00:32:07: Genau top also das heißt du hast ausgestempelt für den Podcast oder wie sehe.
00:32:13: Nein, der Podcast bringt mir super viel.
00:32:16: Also nicht nur weil ich dich super gerne habe und wir eine ganz tolle geschäftliche Beziehung zusammen haben auf dieser Ebene neben der Freundschaft die dadurch auch entstanden ist sondern ich zeige ja auch uns das bringt dem Unternehmen was präsent zu sein.
00:32:32: Wir reden hier über ne Thematik die für uns auch superrelevant ist Und die zeigt wie wir arbeiten.
00:32:38: von daher ist es für uns Toll, aber wenn jetzt der Sonnenblumen-Podcast anfragt.
00:32:43: Jonathan
00:32:44: beim
00:32:45: Anwenden sozusagen... Ich hoffe es gibt jetzt kein Sonnenbloom Podcast.
00:32:50: Wenn ja offizielle Entschuldigung ist nur ein fiktives Beispiel!
00:32:55: Wo weder unsere Zielgruppe sitzen könnte, noch dass irgendwie der Personal Brand oder der Brand fürs Unternehmen stärkt.
00:33:02: Dann bringt das nichts und diese Anfragen erhalten wir natürlich oft.
00:33:05: insbesondere nachdem Jonathan bei Ben im Podcast war sollte er quasi in zwanzig Podcasts sein Und die ließen sich dann sehr einfach den Postschall ablehnen.
00:33:16: Das verstehe ich natürlich Aber das ist ja ich sage mal so in Anführungszeichen Die Bubble In der wir sind um das Thema einmal abzuschließen Bestandskunden über Neukundengewinnung zu stellen, ist auch ein krasses Thema auf jeden Fall.
00:33:32: Das ist jetzt was wo ich jetzt sagen würde.
00:33:34: das macht nicht jeder und ich würde aber auch sagen dass umzukehren neukunden über die bestandskunde zu stellen genau eins.
00:33:44: der thema steht eine firma gegen die wand fahren früher oder später
00:33:48: Ich verstehe keinen seine bestands Kunden nicht an prio eins hat weil Hast du dir auf BrioEins und ihr zielt gemeinsame Ergebnisse?
00:33:57: Dann empfehlen die ein weiteres.
00:33:58: Das ist die logische Konsequenz aus diesem Ergebnis, und sie empfehle nicht nur weiter sondern sie bleiben!
00:34:05: Wir haben Kunden in diesen vier fünf Jahren glücklich bei uns.
00:34:08: das heißt darauf kann ich mich verlassen.
00:34:10: da kann ich sagen Ich weiß im nächsten Jahr wird die Person bei uns bleiben Und bis dahin hat sie uns vermutlich noch mal vier fünf neue Kunden gebracht.
00:34:19: Weil wenn die Leute über uns gut reden und mit uns Erfolge haben, dann ist das Neukundengeschäft etwas was einfach logische Konsequenz daraus ist dass unser Bestandskundengeschäft läuft.
00:34:29: Deswegen war für mich klar, Fokus ist immer auf die Leute die uns vertrauen weil wenn man jemanden Vertraut empfiehlt man ihn weiter.
00:34:37: Ja auch das beste Beispiel dafür!
00:34:41: Aber mal zum Thema Kundenzufriedenheit.
00:34:43: Die Handschlagsqualität und Bodenständigkeit Bei all diesen fast schon Horror-Geschichten, wo stehen wir jetzt heute?
00:35:07: Also es gab einen Wandel, definitiv.
00:35:09: Es gab ein Wandel und zwar vor allen Dingen von den Kunden die mittlerweile bei uns ankommen.
00:35:14: weil wir eben so stark auf Werte gehen entsprechen sie auch extrem unseren Werten was natürlich bedeutet wenn wir in Kunden sozusagen neu abschließen dann hat er ähnliche Werte.
00:35:27: das heißt der Sitz ist ähnlich um wie wir selbst tun und dementsprechend können wir eben auch Ergebnisse erzielen.
00:35:33: als Coach.
00:35:33: es ist schwierig Ergebnisse zu erzieren wenn man gegenüber nicht mitmacht.
00:35:36: Ja, das funktioniert nicht.
00:35:39: In der Vergangenheit hatten wir viele Kunden, die zwar gezahlt haben wie so ein Fitnessstudio, was du zahlst aber wenn du es dir nicht gehst, die aber nicht umgesetzt haben und natürlich entsteht nirgendwo eine Unzufriedenheit Und das wollte ich einfach vermeiden.
00:35:52: Das hat sich mittlerweile extrem gekärt.
00:35:54: Natürlich gibt es immer noch den einen oder anderen, wer sagt ja gerade andere Prioritäten oder sonst was?
00:36:01: Wir sind auch nicht perfekt Aber die Gründen zu Friedenheit ist extrem hoch.
00:36:07: Wir machen ja regelmäßig Kundenbefragungen.
00:36:10: Wir telefonieren sehr, sehr regelmäßig mit unseren Kunden spätestens alle drei Monate und befragen da aktiv wie zufrieden sie sind was es zu verbessern gibt.
00:36:20: Und wir liegen da nie unter achtzig Prozent meistens sogar eher Richtung neunzig bis hundert Prozent als bei achtzig prozent Kundenzufriedenheit.
00:36:32: stark das klingt wundervoll.
00:36:35: Also von einer getrennten Geschäftspartnerschaft zu neunzig bis hundert Prozent Kundenzufriedenheit und sechshundert Business-YouTube Kanäle später.
00:36:47: Wundervoll!
00:36:49: Bevor wir zu eurem konkreten Angebot kommen, können wir da draußen Call to Action formulieren was die Leute idealerweise tun sollten?
00:36:59: Meine Appell an alle Zuhörer ist dass man Insbesondere, wenn man sich entscheidet an eine Geschäftspartnerschaft zu gehen.
00:37:06: Ein klaren Framework hat wie man Entscheidungen treffen kann und dass man insbesondere seinen eigenen Werten seine eigene Vision treu bleibt weil man dann genau die Leute anzieht in die man anziehen möchte und mit denen man langfristig eine Partnerschaft aufbauen kann.
00:37:22: Wundervoll!
00:37:23: Wie kann man sich mit euch auseinandersetzen kontaktieren was sollte man idealerweise mitbringen?
00:37:32: Für uns ist wichtig Für uns ist vor allen Dingen wichtig, dass man wachsen möchte.
00:37:40: Dass man eine Sichtbarkeit erreichen möchte und sich als Experte ehrlich und authentisch auf YouTube positionieren kann.
00:37:48: Weil wenn das etwas ist was man möchte haben wir die Mittel die Strategie dazu genau das zu tun dich als Experten auf der größten Bühne weltweit zu positionieren mit einer Expertise nach außen zu bringen und darüber Kunden zu gewinnen.
00:38:02: Natürlich wäre es dafür wichtig, dass ein paar Bedingungen erfüllt sind.
00:38:06: Das Produkt oder die Dienstleistung sollte erklärungsbedürftig sein und im besten Fall sollte man auch schon die ersten Kunden mit seinem Offer sozusagen gewonnen haben.
00:38:15: das sind alle Voraussetzungen die erstmal notwendig sind und kontaktieren.
00:38:19: dazu kann man uns auf Instagram beispielsweise.
00:38:24: mein Name ist Eileen Hickel und da kann man mir einfach gerne schreiben auch gerne mit Fragen auf mich zukommen.
00:38:31: Ich freue mich auf jeglichen Austausch, egal in welche Richtung.
00:38:35: Wundervoll!
00:38:37: Aileen ich danke dir für deine Ausführung und zu diesen Tiefen Einblicken In Deine Arbeit Und Den Scherbenhaufen den du verursacht hast und wieder aufgeräumt hast.
00:38:51: Der Spruch ist ja wenn man keine Tür findet die hast Du gesucht da muss man sich eine Tür machen
00:38:57: Ganz genau ganz genau.
00:38:59: Also stehe ich auch genau so hinter.
00:39:02: So war es und jetzt bin ich happy mit der Situation wie sie ist.
00:39:06: Wundervoll!
00:39:08: Ich danke dir, machen wir einen Haken dran?
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